Ein bisschen so wie Martin, möcht ich gerne sein………………….
Ja wer war eigentlich der Martin und was hat er denn getan,
dass ich ein bisschen so wie er sein möchte?
All diesen Fragen sind wir jetzt auf den Grund gegangen.
Wir wissen, dass Martin auch mal so ein kleiner Junge war,
wie wir sie im Kindergarten haben.
Vielleicht hat es damals noch keinen Kindergarten gegeben,
aber er hat gern gespielt und gern Geschichten gehört, wie wir auch.
Allerdings hörte er am liebsten Geschichten über Jesus.
Auch wir hören gern diese Geschichten und eben die Geschichte vom St. Martin.
Wie er ein kleiner Junge war, dann Soldat wurde, was ihn ja gar nicht so freute.
Die Geschichte mit der Mantelteilung und dem Bettler.
Welche Bedeutung die Gänse in der Geschichte hatten
und wie er schließlich Bischof wurde.
Wir schauten Bilderbücher an, hörten die Martinslegende,
sangen ganz viele Laternenlieder,
durften auch Dias über die Lebensgeschichte von St. Martin anschauen.
Wir bastelten Laternen – Sonne - Mond und Sterne und was natürlich ganz toll war –
wir durften Martinsgänse backen und natürlich auch probieren!
Wir besuchten unsere Kirche, die ja den St. Martin als Namenspatron hat,
schauten uns den Martin im Altarraum an, ganz in Gold steht er da.
Betrachteten das Wandgemälde an der Decke und
schließlich bemerkten wir auch noch,
dass an unseren Kirchenbänken die Gänse eingeschnitzt sind.
Und als besondere Freude und Erinnerung an den St. Martin
findet natürlich jedes Jahr der Martinszug statt.
Hier gehen wir ganz stolz mit unseren Laternen, wenn es schon finster ist durch die Straßen.
Vor unserem Seniorenheim bleiben wir dann immer stehen,
damit wir unsere Freude mit den Bewohnern teilen können
und singen hier voller Inbrunst: „Ich geh mit meiner Laterne.“
Auch beim Seniorennachmittag zeigen wir nochmals unser Können,
hier spielen wir Kinder die Martinslegende,
singen unsere Laternenlieder und wollen ihnen einfach eine Freude bereiten,
denn schließlich singen wir ja – ein bisschen so wie Martin, möcht ich manchmal sein……………………
Nur noch wenige Tage bis Weihnachten -
wir erzählen die Geschichte des Weihnachtsevangelium
und legen gemeinsam mit den Kindern die Geschichte nach Franz Kett
Es steht in einer kleinen Stadt. Die Stadt heißt Nazareth.
In dem Haus wohnt eine Frau. Ihr Name ist Maria.
Maria ist eine Frau wie deine Mama.
Sie putzt das Haus. Sie wäscht die Wäsche.
Sie flickt, was zerrissen ist.
Sie heizt den Ofen an. Sie bereitet das Essen.
In der Zeit, in der Maria lebte, vor langer Zeit – vor 2000 Jahren – war vieles anders als heute.
Wasser z.B. floss nicht aus dem Wasserhahn.
Brauchte man Wasser, musste man zum Brunnen gehen.
In jedem Dorf, in jeder Stadt gab es einen Brunnen. Meist lag er in der Mitte des Ortes.
Er war sehr tief. Wasser war sehr kostbar.
Mit einem Eimer holte man Wasser aus dem Brunnen.
Man ließ den Eimer mit einem Seil in die Tiefe – war er gefüllt, zog man ihn wieder hoch.
Zu dem Brunnen kamen alle, die Wasser brauchten, vor allem Frauen.
Morgens und abends kamen sie. Sie schöpften Wasser.
Sie erzählten sich Geschichten.
Auch Maria ging täglich zu dem Brunnen um Wasser zu schöpfen.
Maria hat einen Mann. Er heißt Josef.
Es ist ein Mann wie euer Papa. Er hat einen Beruf und geht jeden Tag in die Arbeit.
Josef ist Zimmermann in der Stadt Nazareth.
Er baut Dinge aus Holz und hat eine kleine Werkstatt.
Maria ist in ihrem Haus. Es ist ganz still im Haus. Maria betet.
Sie betet zu Gott. Schicke uns Licht in unsere Dunkelheit.
Schicke uns einen Stern in unsere Finsternis.
Auf einmal wird es hell in Marias Haus. Es kommt einer, der hell, Licht ist.
Ein Bote Gottes, ein Engel tritt ins Haus. Er grüßt Maria und sagt. Ich grüße dich Maria.
Gott sendet mich zu dir. Eine Botschaft soll ich dir bringen.
Die Botschaft kommt von Gott. Du wirst Mutter werden.
Dem Kind sollst du den Namen Jesus geben.
Das Kind wird der sein, den Gott den Menschen versprochen hat, das Licht in der Dunkelheit,
der Stern in der Finsternis.
Der Messias – Heiland – Jesus – das Christkind.
Maria ist erstaunt. Sie ist verwundert. Sie soll Mutter werden?
Sie soll das Jesukind auf die Welt bringen.
Maria ist voll Freude und freut sich auf ihr Kind.
Sie wird Mutter werden. Sie sagt ihr Geheimnis Menschen, die sie liebt.
Sie sagt es Josef.
Sie sagt es Elisabeth. Elisabeth ist eine Verwandte.
Elisabeth wohnt nicht in Nazareth. Elisabeth wohnt im Gebirge.
Da führt ein Weg vom Haus der Maria zum Haus der Elisabeth. Der Weg ist weit.
Er ist nicht immer gerade. Er führt bergauf – bergab. Steine liegen am Weg.
Bäume stehen am Weg. Maria macht sich auf den Weg zu Elisabeth.
Maria geht übers Gebirg, zu ihrer Cousine Elisabeth, voll Freude ist sie, denn Mutter soll sie nun werden.
Maria wird Mutter.
Der Tag ist nah, wo Maria ihr Kind gebären sollte.
Da kommen Boten durch die Städte und Dörfer, Boten des Kaisers Augustus.
Sie kommen und rufen: „Ein Befehl des Kaisers Augustus.
Er möchte wissen, wie viele Menschen in seinem Reich wohnen.
Ein jeder soll dorthin gehen, wo er geboren wurde und sich aufschreiben lassen.“
Folgt dem Befehl des Kaisers, ihr Leute. Tut, was er euch sagt.
Ein Befehl des Kaisers Augustus.
So machen sich die Menschen auf den Weg, um sich aufschreiben zu lassen.
Jeder geht in seine Heimatstadt, dahin, wo er geboren wurde.
Josef erzählt Maria von dem Befehl des Kaisers.
Josef ist in Bethlehem geboren.
Maria und Josef müssen von Nazareth fort in die Stadt Bethlehem gehen.
Maria und Josef, sie gehen nach Bethlehem, von Nazareth nach Bethlehem gehen sie zu zweit.
Sie gehen ganz langsam, der Weg, der ist so himmelweit.
Ach wären sie schon in Bethlehem, wären sie schon dort.
Maria ist müde, sie rastet und sie ruht sich aus.
Sie denkt auch an ihr Kind, bald wird es geboren.
Sie gehen jetzt weiter, der Weg, der ist so himmelweit.
Ach wären sie schon in Bethlehem, wären sie schon dort.
Und dort angekommen, klopft Josef an die Türen an.
Er bittet, macht doch auf die Tür, gebt uns doch Quartier.
Es ist schon Nacht als sie in Bethlehem ankommen.
Hell leuchten die Lichter der Stadt. Josef klopft an die Tür eines Wirtshauses.
Der Wirt öffnet, fragt: „Was wollt ihr denn“ – „Herberge für heute Nacht“, sagt Josef.
„Ich habe nichts mehr frei. Geht weiter versucht es woanders.“
Beim nächsten Quartier klopft Josef wieder und bittet um Herberge.
„ Schau Maria bekommt bald ihr Kind wir brauchen eine Herberge für heut Nacht.“
Traurig ziehen Maria und Josef weiter und bitten beim nächsten Wirt um ein Quartier.
Dieser hat Mitleid mit den beiden. Er hat kein Bett mehr frei.
Aber vor der Stadt steht ein Stall in dem ist ein Ochse – dort könnt ihr übernachten.
Es bleiben verschlossen die Türen und die Herzen all.
Maria und Josef, sie ziehn zu einem Stall.
In einem Stall, in Heu und Stroh, finden Maria und Josef Quartier,
denn in der Stadt hatte niemand für sie Platz
.
In dieser dunklen, finsteren Nacht aber leuchtet vor der Stadt über dem Stall
ein großer, strahlender Stern auf, ein Stern, wie man ihn noch nie gesehen hat.
Im Stall aber, über dem der Stern leuchtet, geht auch ein helles Licht auf.
Dort bekommt Maria ihr Kind , Jesus – der unser Heiland wurde,
Jesus – von dem es heißt – er ist das Licht, das in unsere Finsternis leuchtet.
Im Stall wird geboren in einer Krippe auf Stroh – Jesus – das Christkind.
Draußen, auf dem Felde vor der Stadt aber sind Hirten.
Sie hüten ihre Herden. Sie schlafen bei den Schafen.
Da erscheint ein Licht am Himmel.
Ein Stern leuchtet auf.
Einer, der vom Licht, von Gott kommt, ein Enge, tritt zu den Hirten und spricht:“
Fürchtet euch nicht!
Ich verkünde euch eine große Freude.
Es wurde heute in dieser wunderbaren Nacht – das Kind - Jesus geboren.
Im Stall findet ihr das Kind, in Windeln gewickelt in einer Krippe auf Heu und Stroh.
Da sagen die Hirten. Auf, lasst uns gehen, das Kind zu suchen.
Die Hirten kommen zum Stall. Dort finden sie den, der uns Licht bringt.
Die Hirten sind voll Freude.

Sie fangen zu singen und zu tanzen an.
Jesus ist geboren.
Maria und Josef freuen sich, sie sind glücklich.
Weil aber Jesus Christus an diesem Tag geboren wurde, feiern wir bis heute Weihnachten.


O alele - O alele
a bere dicke domba - a bere dicke domba
amossa, mossa, mossa - amossa, mossa, mossa
O alua, alua, alue - O alua, alua, alue
Wo sind die Nüsse, wo sind die Nüsse?
Die dicken Kokosnüsse, die dicken Kokosnüsse
Die wachsen, wachsen, wachsen - die wachsen, wachsen, wachsen,
Hoch, ganz weit oben - hoch, ganz weit oben
auf dem Kokosnussbaum - auf dem Kokosnussbaum.
unter diesem Motto begab sich der gesamte Waginger Kindergarten
in die Faschingszeit.
Viel erfuhren die Kinder vom „schwarzen Kontinent“,
der Lebenskultur der Afrikaner und vor allem von den afrikanischen Tieren.
Sogar richtige afrikanische Trommeln,
ein Zebrafell, Dias aus Afrika, viele afrikanische Bücher
sowie Jagd-Trophäen von afrikanischen Tieren stellten uns
einige Eltern zur Verfügung.
Mit Staunen und sehr viel Interesse
erkundeten wir gemeinsam mit den Kindern die Lebenskultur in Afrika.
„War scho schee, wenn ma do a moi hi-fahn“
meinte eines unserer Kinder.
Aba i muaß auf d´Nacht wieda dahoam sei - meinte ein anderer!!!!
Ja – schön wäre es schon, aber dann doch etwas zu weit.
So begaben wir uns auf einen imaginären Flug nach Afrika.
Was liegt da denn nahe dran,
dass wir als Leoparden verkleidet am Waginger Faschingszug teilnehmen.
Mit lautem Gebrüll, sowie vielen lustigen Faschingsliedern
treffen sich die Kinder täglich im Eingangsbereich zum gemeinsamen Singen.
Viel Spaß hatten die Kinder beim Basteln ihres eigenen Kostüms.
Da wurde geschnitten, geklebt und gemalt,
bis schließlich ein Leopardenkostüm mit Maske fertig war.
So nun konnte ja dem „Faschingstreiben“ nichts mehr im Wege stehen.
Lustig und mit viel Spaß wird dann am Unsinnigen Donnerstag
die maskierte Faschingsfeier veranstaltet.
Mit „Würstln, Brezen und Getränke spendiert vom
Waginger Faschingsverein SO-HALUNKE“
kann dann nichts mehr schiefgehen.
Gesungen, getanzt und gelacht wird da von Früh bis in den Nachmittag.
Auch an unsere „Großen Afrikanern“ (den Eltern)
wurde gedacht und am Unsinnigen Donnerstag
im Eingangsbereich eine afrikanische Bar aufgebaut.
Gemeinsam mit dem Elternbeirat und dem Kindergartenteam
wurde beschlossen den Reinerlös
der Familie Baumgartl aus Stein zu spenden,
die durch den Felssturz alles verloren haben.
So wär jetzt die wilden Leoparden noch bewundern will ,
der kann das mit viel Applaus
beim traditionellen Waginger Faschingszug am Faschingsdienstag sehen.
Und wer weiß –
was uns für nächstes Jahr dann einfällt.
Mit viel Spaß – Eure Spatzen
Die wilden Tiere in Afrika – nach der Melodie ein Vogel wollte Hochzeit machen
Wir wollen auf Safari gehen
Und in Afrika die Tiere sehen.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Der Affe sitzt im hohen Baum
Und ist ganz lustig anzuschaun.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Der Elefant kommt angerannt,
da wackelt gleich das ganze Land.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Der Leopard schleicht durch das Gras,
da heißt es Kinder aufgepasst.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Die Schlange dort am Boden zischt,
pass auf, dass sie dich nicht erwischt.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Der Löwe wird König genannt.
Er ist der Stärkste hier im Land.
Ja, in Afrika, ja, in Afrika
sind die wilden Tiere da.
Die Natur ist ein faszinierendes, sehr wichtiges Erlebnisfeld für Kinder.
Kein noch so pädagogisches Material kann so viele Lernfelder abdecken.
Die Reize der Natur sensibilisieren die Sinne auf behutsame Art und Weise.
In unserer Konzeption finden wir dies als themenbezogenen Schwerpunkt:
§ 8 – AVBayKiBiG – Kinder sollen lernen,
ökologische Zusammenhänge zu erkennen
und mitzugestalten, ein Bewusstsein
für eine gesunde Umwelt und für die Bedeutung
umweltbezogenen Handelns zu entwickeln
und so zunehmend Verantwortung für die Welt,
in der sie leben, zu übernehmen.
Es soll einfach so sein, dass die Kinder Spass an der Natur haben,
gern in den Wald gehen und für diese Lebensräume sensibilisiert werden.
So wie das Wachsen und Leben auf einer Wiese,
einem Acker oder am Waldrand -
im Sommer sieht alles anders aus als im Winter,
im Herbst anders als im Frühling.
Hier sind Tierspuren im lehmigen Feldweg,
da wachsen Schneeglöckchen am Waldrand
und auf einem braunen Ackerboden schlängelt sich ein dicker Regenwurm,
dort sitzt ein kleiner brauner Frosch im Gras- wie der wohl heißt?
Die Kinder entdecken bei jedem Waldtag etwas Neues
und lassen sich von vielen kleinen Dingen,
die wir Erwachsenen gar nicht mehr bewusst wahrnehmen, faszinieren.
Das Beobachten von Tieren, Pflanzen,
dem Jahreszeitenwechsel und das bewusste Wahrnehmen
des Menschen als Teil des Ganzen sind elementare Erfahrungen,
die wir den Kindern unbedingt mit auf den Weg geben möchten.
Hier wird der Grundstein für einen wertschätzenden Umgang mit der Natur gelegt.
Das „freie Spiel im Wald ist fast bei jedem Wetter
einer der wichtigsten Bestandteile bei uns in der Gruppe. |